Tränendes und lachendes Auge

Abschiede säumen den Weg unserer Seelsorgeeinheit auf dem Weg durch krisengeschüttelte Zeiten mit großer Sehnsucht nach Wiedererlangung von „Normalitäten“ abweichend von allem bisher Gewohnten.

Unsere Pastoralreferentin Christina Angstenberger ging mit dem 19. Juni in Mutterschutz. Ihr begrenzter Auftrag in unserer Seelsorgeeinheit erstreckte sich auf die Erstkommunionvorbereitung, dazuhin war sie in Schüler Wort Gottes Feiern und in der Ausarbeitung von Andachtsgottesdiensten als Bußgottesdienst und als Maiandacht auch auf YouTube abrufbar tätig gewesen. Sie wurde im Gottesdienst am Sonntag 28. Juni in Hussenhofen in Würdigung ihrer Tätigkeiten verabschiedet und hat sich in eigenen Worten an alle gerichtet ebenso in diesem Blättle gedruckt verabschiedet. Wir freuen uns mit ihr auf die Geburt des 2. Kindes Ende Juli und wünschen Gesundheit und gutes Gelingen sowie ihrer Familie Gottes Segen und alles Gute.

In Kürze endet auch die Dienstzeit von unserem FSJler Marc Güven, der mit Schwerpunkt Kindergartenarbeit in Iggingen in unserer Seelsorgeeinheit tätig war. Somit schrumpft unser Pastoralteam von 4 auf 2 Personen zusammen. Auch ihm sei für all seinen ansonsten vielseitigen Einsatz gedankt.

Dazuhin wurden die noch amtierenden Kirchengemeinderäte mit Geschenken für geleistete Arbeit bedacht, deren Amtszeit mit der Übernahme der Tätigkeit der Neu- und Wiedergewählten in den dann neugebildeten Kirchengemeinderäten endet und zugleich weitergeführt wird, womit Kontinuität gesichert ist.

Freude kommt auf, wenn unsere Kindergarteneinrichtungen wieder in den Modus ‚Normalbetrieb‘ umschalten im Laufe des Juli und mit dem Ende der Sommerferien unsere Erstkommunionfeiern stattfinden können, sowie die Gottesdiensthäufigkeiten zunehmen werden.

Wir hoffen, dass geplante kirchliche Feste auch mit stark eingeschränkter anschließender „Bewirtung“ durchführbar sein werden und wünschen ihnen allen stabile Gesundheit und die notwendige Geduld, wenn was der Sehnsucht nach schnell geändert werden Sollendes sich nur langsam zum Guten wandelt.

 

Liebe Gemeindemitglieder der SE Am Limes,

als ich im vergangenen Spätsommer hier in der Seelsorgeeinheit meinen Dienst begonnen habe, war ich sehr gespannt auf das Jahr: Nach der Elternzeit in einem Teilzeitumfang wieder zu arbeiten, insbesondere die Verantwortung für die Erstkommunion 2020 zu übernehmen, hat mich gefreut. Mein Vertrag sollte bis August dieses Jahres gehen.

Auch wenn es nicht immer ganz einfach ist, sich schnell in einem neuen Bereich an einem neuen Ort zurechtzufinden, habe ich doch sehr viel Hilfe und Unterstützung von vielen Seiten erfahren. Dafür bin ich dankbar. Besonders auch der Kontakt mit den Erstkommunionkindern und deren Familien war schön und bereichernd.

Leider hat die Situation mit Covid-19 alles über den Haufen geworfen. Die Erstkommunion konnte im Frühjahr nicht stattfinden, was auch bedeutet, dass ich meine Arbeit nicht wie geplant „zu Ende“ bringen konnte. Das macht auch mich etwas traurig.

Die Erstkommunionen werden – hoffentlich! – nun im Herbst stattfinden. Leider ohne mich. Mein Dienst endet vorzeitig. Für mich und meine Familie beginnt ein neues Kapitel: Wir werden Ende Juli noch einmal Nachwuchs bekommen.

Ich möchte „danke“ sagen für alle Begegnungen, die ich während meiner Zeit in der Seelsorgeeinheit erleben konnte. Alle Erlebnisse und Erfahrungen werde ich in Gedanken lange mit mir tragen.

Behüte Sie Gott!

Herzliche Grüße
Christina Angstenberger